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Logo: Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien, Bonn 2004 Kopf: Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien, Bonn 2004
   
 

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Auf der Konferenz fanden viele Veranstaltungen statt - sehen Sie hier eine Auswahl.
Alle Fotos von Dirk Ostermeier.
 
 
Symbolischer Händedruck


Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Umweltminister Jürgen Trittin treffen die „Solar Generation“: eine Zusammenkunft mit jungen  Greenpeace-Aktivisten vor dem Konferenzentrum.
 
 
Biomasse: Energiequelle für Nord und Süd


Rund die Hälfte der Weltbevölkerung deckt ihren Energiebedarf durch Biomasse. Die Perspektiven dieser Energiequelle für Nord und Süd, die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine effiziente und nachhaltige Nutzung und die Rolle von Wissenschaft und Politik standen daher im Mittelpunkt des Tages der Biomasse, der als One Day Side Event am 3. Juni im Wissenschaftszentrum stattfand.
Unter den hochrangigen Teilnehmern waren auch die nordrhein-westfälische Umweltministerin Bärbel Höhn, Wilhem Dietzel, hessischer Umweltminister (rechts) und Dr. Gustavo Best, FAO (links). Nähere Informationen
 
 
Energiepartnerschaft für Lateinamerika


Die Energiepartnerschaft zwischen der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird den Einsatz von erneuerbaren Energien fördern und die Energieeffizienz in Lateinamerika und der Karibik erhöhen. Damit soll ein Beitrag zur Armutsminderung insbesondere bei der ländlichen Bevölkerung der Region geleistet werden. Die Bundesregierung wird durch die Deustche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH die Interamerikanische Entwicklungsbank dabei unterstützen, ihre Förderpolitik für erneuerbare Energie auszuweiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen IDB und BMZ wurde am 3. Juni 2004 im Rahmen der renewables 2004 von Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und IDB-Präsident Enrique Iglesias unterzeichnet. Die Zusammenarbeit wird zunächst durch ein länderübergreifendes Vorhaben mit einem Finanzierungsvolumen von 2,6 Mio. Euro unterstützt.
 
 
Beim Bundespräsidenten


Auch die Villa Hammerschmidt stand im Zeichen der renewables 2004. Bundespräsident Johannes Rau unterhielt sich angeregt mit Unternehmern aus dem Bereich der erneuerbaren Energien.
 
 
Präsentationen von Initiativen und Erfolgsbeispielen
Am zweiten Konferenztag wurden Erfolgsbeispiele von Initiativen, Politiken, Projekten und Fallstudien im Bereich erneuerbare Energien von Konferenz-teilnehmer/innen präsentiert. An jede Präsentation schloss sich eine kurze, aber lebhafte und teilweise auch kontroverse Diskussion im Plenum an.
Die Auswahl dieser „Best Practices“ wurde durch die Veranstalter getroffen; hierbei wurde besonders darauf geachtet, dass Regionen und Institutionen ausgewogen vertreten sind.
 
 
Beiträge der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zum Internationalen Aktionsprogramm
Am zweiten Tag der internationalen Konferenz für erneuerbare Energien hat Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul die deutschen entwicklungspolitischen Beiträge zum Internationalen Aktionsprogramm vorgestellt. „Mit diesen Beiträgen nutzen wir die Potenziale erneuerbarer Energien in den Entwicklungsländern optimal aus. Dabei achten wir auf Nachhaltigkeit, Finanzierbarkeit und Akzeptanz in den Entwicklungsländern“, erklärte Wieczorek-Zeul in Bonn. „Denn dann werden unsere Beiträge zu wirklichen „Leuchttürmen“, die auf andere Entwicklungsländer beispielhaft ausstrahlen.“ Mehr ...
 
 
Zusammenarbeit mit Dänemark und Brasilien für den Ausbau Erneuerbarer Energien verstärken
Dänemark und Deutschland werden in der Forschung für Offshore-Windenergie stärker zusammenarbeiten (Letter of Intent as pdf; English only). Auf der Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien in Bonn unterschrieben Bundesumweltminister Jürgen Trittin und sein dänischer Amtskollege Schmidt zusammen mit einem Vertreter des Dänischen Wirtschaftsministeriums eine Absichtserklärung. Intensiver wird auch die Zusammenarbeit mit Brasilien: Trittin und die brasilianische Energieministerin Dilma Roussef sowie der Staatssekretär des brasilianischen Umweltministeriums Claudio Langone vereinbarten, die Erfahrungen beider Länder zur Einspeisevergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien auszutauschen. Mehr ...
 
 
GTZ und dena präsentieren das Business Forum Renewables


Mit einer Pressekonferenz fand die offizielle Eröffnung des Business Forum Renewables, organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) statt. Anwesend waren Rezzo Schlauch (Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit), Stephan Kohler (Geschäftsführer dena), Tilman Herberg (Leiter der Abteilung Umwelt und Infrastruktur, GTZ), und Michael J. Inacker (Vice President und Leiter des Bereichs Politik und Außenbeziehungen bei DaimlerChrysler). Mehr ...
 
 
International Parlamentarian Forum
Mehr als 350 Parlamentarier aus aller Welt kamen im Bonner Wasserwerk zum Internationalen Parlamentarier-Forum Erneuerbare Energien zusammen. Bislang sind fast alle politischen Strategien, die den Einsatz erneuerbarer Energien erfolgreich fördern, durch Parlamente initiiert worden. Das Forum bot den Rahmen, Erfahrungen auszutauschen und neue Strategien für regenerative Energien zu diskutieren. Das Ergebnis, eine Resolution mit dem Titel „Erneuerbare Energien - Die Herausforderung für das 21. Jahrhundert“, wurde am 3. Juni im Plenum der renewables 2004 vorgestellt.
Link zu einer externen Quellewww.ipf-renewables2004.de
 
 
Tag der Geothermie
Am 2. Juni hat die internationale Fachwelt zum Tag der Geothermie in das Hotel Maritim eingeladen. Eine Vielzahl von Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik präsentieren Beiträge zum Stand der Technologie, zur Projektumsetzung und Finanzierung sowie zu politischen Rahmenbedingungen.
Die Erdwärme hat in vielen Regionen der Welt ein sehr großes Potential für eine verlässliche und kostengünstige Versorgung mit erneuerbarer Energie. Dies verdeutlichen eine Reihe von erfolgreichen Beispielen aus Kenia, Island und von den Philippinen , die auf dem Tag der Geothermie vorgestellt werden. Um die Erdwärme künftig noch wesentlich stärker zu nutzen, gilt es Know How- und Finanzierungsbarrieren zu überwinden. Dazu werden auf dem Tag der Geothermie eine Reihe nationaler und regionaler Initiativen gestartet, die Teil des Internationalen Aktionsprogramms der Konferenz renewables 2004 werden. Mehr ...
 
 
Empfang 1. Juni: European Energy Award für die Stadt Bonn


Auf dem Empfang der Stadt Bonn und des Landes NRW am 1. Juni, zu dem alle Konferenzteilnehmer eingeladen waren, wurde die Stadt Bonn mit dem European Energy Award ausgezeichnet. Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, die den Preis entgegennahm, freute sich sehr über die Auszeichnung.
Bei milden Temperaturen amüsierten sich rund 2500 Konferenzteilnehmer auf dem Bonner Museumsplatz. Der Empfang bot Gelegenheit zu informellen Gesprächen und zum Erfahrungsaustausch der Gäste aus aller Welt.
 
 
Multi-Stakeholder Dialog


Der erste Konferenztag stand im Zeichen des Multi-Stakeholder-Dialogs (MSD). Dieser Dialog ist das wichtigste Instrument für eine transparente Konferenz, an der sich auf diese Weise ganz unterschiedliche Interessengruppen beteiligen können. Zu den Stakeholdern in Bonn gehörten zum Beispiel Vertreterinnen und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, Gemeinden und regionalen Körperschaften, Gewerkschaften, Privatwirtschaft einschließlich des Finanzsektors und Akteure im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der Armutsbekämpfung sowie Hersteller und Lieferanten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Die angeregte Diskussion der verschiedenen Stakeholder-Vetreter und Delegationsmitglieder wurde von David Hales, Vertreter des „Stakeholder Forum for Our Common Future“ und Mitglied des Internationalen Lenkungsausschusses, moderiert. Die Ergebnisse des MSD flossen in den weiteren Prozess der Konferenz ein. Den Vorsitz führten Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Bundesumwelminister Jürgen Trittin.
 
 
Opening Session


Die Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien, renewables 2004, ist eröffnet! Die Gastgeber der Konferenz, Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Bundesumweltminister Jürgen Trittin, hießen die Teilnehmer aus rund 120 Staaten herzlich willkommen. Bis zum 4. Juni werden sich auf Einladung von Bundeskanzler Gerhard Schröder mehr als 100 Ministerinnen und Minister auf Ziele zum weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien verständigen.
 
 
Local Renewables
Auf der internationalen Bürgermeister- konferenz Local Renewables 2004 in Bonn, die vom 30. bis 31. Mai 2004 stattfand, haben Bürgermeister und Vertreter von Städten und Gemeinden weltweit sich auf die Local Governments' Renewables Declaration geeinigt. Mehr...
 
 
Flaschenpost für Menschenrecht auf Wasser


Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul bekam Flaschenpost von „Brot für die Welt“: mit 35.000 Postkarten in einer mannshohe Flasche appellieren Bürgerinnen und Bürger an die Bundesregierung, sich in der nationalen und internationalen Politik für das Menschenrecht auf Wasser einzusetzen. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von „Brot für die Welt“, Vertreter der evangelischen Kirche im Rheinland und der Wasseraktive aus Süd und Nord übergaben die Flasche während der renewables 2004 an die Ministerin.
 
 
Klimastaffel
Nach rund 4000 Kilometern und 16 Bundesländern sind die Läufer der Klimastaffel, die vom Klima-Bündnis organisiert wurde, heute an ihrem Ziel in Bonn, der Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien, angekommen. Heute vormittag wurde der Klimastaffelstab an Bundesumweltminister Jürgen Trittin übergeben.
Tausende Läufer, Radfahrer, Reiter, Skater und Ruderer haben mit der Aktion ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz und den dringend notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien gesetzt. Die Deutsche Post spendete pro Läufer einen Euro für ein Schulprojekt, dessen Ziel es ist, Schülerinnen und Schüler mit der Technik zur Nutzung von Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme vertraut zu machen und ihnen zu vermitteln, welches Potenzial erneuerbare Energien und Energiesparmaßnahmen für den weltweiten Klimaschutz haben.
 
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