|
Auf der Konferenz fanden viele Veranstaltungen statt - sehen Sie
hier eine Auswahl.
Alle Fotos von Dirk Ostermeier.
|
| |
Symbolischer Händedruck |
Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und
Umweltminister Jürgen Trittin treffen die „Solar
Generation“: eine Zusammenkunft mit jungen
Greenpeace-Aktivisten vor dem Konferenzentrum. |
| |
| |
Biomasse: Energiequelle für Nord und
Süd |
Rund die Hälfte der Weltbevölkerung deckt ihren
Energiebedarf durch Biomasse. Die Perspektiven dieser
Energiequelle für Nord und Süd, die rechtlichen
Rahmenbedingungen für eine effiziente und nachhaltige
Nutzung und die Rolle von Wissenschaft und Politik standen
daher im Mittelpunkt des Tages der Biomasse, der als One Day
Side Event am 3. Juni im Wissenschaftszentrum stattfand.
Unter den hochrangigen Teilnehmern waren auch die
nordrhein-westfälische Umweltministerin Bärbel Höhn,
Wilhem Dietzel, hessischer Umweltminister (rechts) und Dr.
Gustavo Best, FAO (links).
Nähere Informationen |
| |
| |
Energiepartnerschaft für
Lateinamerika |
Die Energiepartnerschaft zwischen der Interamerikanischen
Entwicklungsbank (IDB) und dem Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird
den Einsatz von erneuerbaren Energien fördern und die
Energieeffizienz in Lateinamerika und der Karibik erhöhen.
Damit soll ein Beitrag zur Armutsminderung insbesondere bei
der ländlichen Bevölkerung der Region geleistet werden. Die
Bundesregierung wird durch die Deustche Gesellschaft für
Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH die Interamerikanische
Entwicklungsbank dabei unterstützen, ihre Förderpolitik für
erneuerbare Energie auszuweiten. Eine entsprechende
Kooperationsvereinbarung zwischen IDB und BMZ wurde am 3.
Juni 2004 im Rahmen der renewables 2004 von Ministerin
Heidemarie Wieczorek-Zeul und IDB-Präsident Enrique Iglesias
unterzeichnet. Die Zusammenarbeit wird zunächst durch ein
länderübergreifendes Vorhaben mit einem Finanzierungsvolumen
von 2,6 Mio. Euro unterstützt. |
| |
| |
Beim Bundespräsidenten |
Auch die Villa Hammerschmidt stand im Zeichen der
renewables 2004. Bundespräsident Johannes Rau unterhielt
sich angeregt mit Unternehmern aus dem Bereich der
erneuerbaren Energien. |
| |
| |
Präsentationen von Initiativen und
Erfolgsbeispielen |
 Am
zweiten Konferenztag wurden Erfolgsbeispiele von Initiativen,
Politiken, Projekten und Fallstudien im Bereich erneuerbare
Energien von Konferenz-teilnehmer/innen präsentiert. An jede
Präsentation schloss sich eine kurze, aber lebhafte und
teilweise auch kontroverse Diskussion im Plenum an.
Die Auswahl dieser „Best Practices“ wurde durch die
Veranstalter getroffen; hierbei wurde besonders darauf
geachtet, dass Regionen und Institutionen ausgewogen
vertreten sind. |
| |
| |
Beiträge der deutschen
Entwicklungszusammenarbeit zum Internationalen
Aktionsprogramm |
Am zweiten Tag der internationalen Konferenz für erneuerbare
Energien hat Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul die
deutschen entwicklungspolitischen Beiträge zum
Internationalen Aktionsprogramm vorgestellt. „Mit
diesen Beiträgen nutzen wir die Potenziale erneuerbarer
Energien in den Entwicklungsländern optimal aus. Dabei
achten wir auf Nachhaltigkeit, Finanzierbarkeit und
Akzeptanz in den Entwicklungsländern“, erklärte
Wieczorek-Zeul in Bonn. „Denn dann werden unsere Beiträge
zu wirklichen „Leuchttürmen“, die auf andere
Entwicklungsländer beispielhaft ausstrahlen.“
Mehr ... |
| |
| |
Zusammenarbeit mit Dänemark und
Brasilien für den Ausbau Erneuerbarer Energien verstärken |
Dänemark und Deutschland werden in der Forschung für
Offshore-Windenergie stärker zusammenarbeiten ( Letter
of Intent as pdf; English only). Auf der
Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien in Bonn
unterschrieben Bundesumweltminister Jürgen Trittin und sein
dänischer Amtskollege Schmidt zusammen mit einem Vertreter
des Dänischen Wirtschaftsministeriums eine Absichtserklärung.
Intensiver wird auch die Zusammenarbeit mit Brasilien:
Trittin und die brasilianische Energieministerin Dilma
Roussef sowie der Staatssekretär des brasilianischen
Umweltministeriums Claudio Langone vereinbarten, die
Erfahrungen beider Länder zur Einspeisevergütung für Strom
aus Erneuerbaren Energien auszutauschen.
Mehr ... |
| |
| |
GTZ und dena präsentieren das
Business Forum Renewables |
Mit einer Pressekonferenz fand die offizielle
Eröffnung des Business Forum Renewables, organisiert von der
Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)
GmbH und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) statt.
Anwesend waren Rezzo Schlauch (Parlamentarischer
Staatsekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit),
Stephan Kohler (Geschäftsführer dena), Tilman Herberg (Leiter
der Abteilung Umwelt und Infrastruktur, GTZ), und Michael J.
Inacker (Vice President und Leiter des Bereichs Politik und
Außenbeziehungen bei DaimlerChrysler).
Mehr ... |
| |
| |
International Parlamentarian Forum |
Mehr als 350 Parlamentarier aus aller Welt kamen im Bonner Wasserwerk zum Internationalen
Parlamentarier-Forum Erneuerbare Energien zusammen. Bislang
sind fast alle politischen Strategien, die den Einsatz
erneuerbarer Energien erfolgreich fördern, durch Parlamente
initiiert worden. Das Forum bot den Rahmen, Erfahrungen
auszutauschen und neue Strategien für regenerative Energien
zu diskutieren. Das Ergebnis, eine Resolution mit dem Titel
„ Erneuerbare Energien - Die Herausforderung für das 21.
Jahrhundert“, wurde am 3. Juni im Plenum der renewables
2004 vorgestellt.
www.ipf-renewables2004.de |
| |
| |
Tag der Geothermie |
Am 2. Juni hat die internationale Fachwelt zum Tag
der Geothermie in das Hotel Maritim eingeladen. Eine
Vielzahl von Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und
Politik präsentieren Beiträge zum Stand der Technologie, zur
Projektumsetzung und Finanzierung sowie zu politischen
Rahmenbedingungen.
Die Erdwärme hat in vielen Regionen der Welt ein sehr großes
Potential für eine verlässliche und kostengünstige
Versorgung mit erneuerbarer Energie. Dies verdeutlichen eine
Reihe von erfolgreichen Beispielen aus Kenia, Island und von
den Philippinen , die auf dem Tag der Geothermie vorgestellt
werden. Um die Erdwärme künftig noch wesentlich stärker zu
nutzen, gilt es Know How- und Finanzierungsbarrieren zu
überwinden. Dazu werden auf dem Tag der Geothermie eine
Reihe nationaler und regionaler Initiativen gestartet, die
Teil des Internationalen Aktionsprogramms der Konferenz
renewables 2004 werden.
Mehr ... |
| |
| |
Empfang 1. Juni: European Energy
Award für die Stadt Bonn |
Auf dem Empfang der Stadt Bonn und des Landes NRW am 1. Juni,
zu dem alle Konferenzteilnehmer eingeladen waren, wurde die
Stadt Bonn mit dem European Energy Award ausgezeichnet.
Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, die den Preis
entgegennahm, freute sich sehr über die Auszeichnung.
Bei milden Temperaturen amüsierten sich rund 2500
Konferenzteilnehmer auf dem Bonner Museumsplatz. Der Empfang
bot Gelegenheit zu informellen Gesprächen und zum
Erfahrungsaustausch der Gäste aus aller Welt. |
| |
| |
Multi-Stakeholder Dialog |
Der erste Konferenztag stand im Zeichen des
Multi-Stakeholder-Dialogs (MSD). Dieser Dialog ist das
wichtigste Instrument für eine transparente Konferenz, an
der sich auf diese Weise ganz unterschiedliche
Interessengruppen beteiligen können. Zu den Stakeholdern
in Bonn gehörten zum Beispiel Vertreterinnen und Vertreter
von Nichtregierungsorganisationen, Gemeinden und regionalen
Körperschaften, Gewerkschaften, Privatwirtschaft
einschließlich des Finanzsektors und Akteure im Bereich der
Entwicklungszusammenarbeit und der Armutsbekämpfung sowie
Hersteller und Lieferanten auf dem Gebiet der erneuerbaren
Energien. Die angeregte Diskussion der verschiedenen
Stakeholder-Vetreter und Delegationsmitglieder wurde von
David Hales, Vertreter des „Stakeholder Forum for Our Common
Future“ und Mitglied des Internationalen Lenkungsausschusses,
moderiert. Die Ergebnisse des MSD flossen in den weiteren
Prozess der Konferenz ein. Den Vorsitz führten
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und
Bundesumwelminister Jürgen Trittin. |
| |
| |
Opening Session |
Die
Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien,
renewables 2004, ist eröffnet! Die Gastgeber der Konferenz,
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und
Bundesumweltminister Jürgen Trittin, hießen die Teilnehmer
aus rund 120 Staaten herzlich willkommen. Bis zum 4. Juni
werden sich auf Einladung von Bundeskanzler Gerhard Schröder
mehr als 100 Ministerinnen und Minister auf Ziele zum
weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien verständigen. |
| |
| |
Local Renewables |
 Auf der internationalen Bürgermeister- konferenz Local
Renewables 2004 in Bonn, die vom 30. bis 31. Mai 2004
stattfand, haben Bürgermeister und Vertreter von Städten und
Gemeinden weltweit sich auf die Local Governments'
Renewables Declaration geeinigt.
Mehr... |
| |
| |
Flaschenpost für Menschenrecht auf
Wasser |
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul bekam Flaschenpost
von „Brot für die Welt“: mit 35.000
Postkarten in einer mannshohe Flasche appellieren
Bürgerinnen und Bürger an die Bundesregierung, sich in der
nationalen und internationalen Politik für das Menschenrecht
auf Wasser einzusetzen. Cornelia Füllkrug-Weitzel,
Direktorin von „Brot für die Welt“, Vertreter der
evangelischen Kirche im Rheinland und der Wasseraktive aus
Süd und Nord übergaben die Flasche während der renewables
2004 an die Ministerin. |
| |
| |
Klimastaffel |
 Nach
rund 4000 Kilometern und 16 Bundesländern sind die Läufer
der Klimastaffel, die vom Klima-Bündnis organisiert wurde,
heute an ihrem Ziel in Bonn, der
Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien,
angekommen. Heute vormittag wurde der Klimastaffelstab an
Bundesumweltminister Jürgen Trittin übergeben.
Tausende Läufer, Radfahrer, Reiter, Skater und Ruderer haben
mit der Aktion ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz
und den dringend notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien
gesetzt. Die Deutsche Post spendete pro Läufer einen Euro
für ein Schulprojekt, dessen Ziel es ist, Schülerinnen und
Schüler mit der Technik zur Nutzung von Sonne, Wind, Wasser,
Biomasse und Erdwärme vertraut zu machen und ihnen zu
vermitteln, welches Potenzial erneuerbare Energien und
Energiesparmaßnahmen für den weltweiten Klimaschutz haben. |
| |