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Michael Hofmann (BMZ; links) und Norbert Gorißen (BMU; rechts) im Gespräch mit Everton Vieira Vargas (Brasilien; Mitte)
Foto: Gloger/JOKER |
Am 10. Juni 2003
hat Bundesumweltminister Jürgen Trittin (BMU) die rund 50
Mitglieder des Internationalen Lenkungsausschusses (International
Steering Committee, ISC) zu ihrem ersten Treffen begrüßt: „Mit
Ihnen ist ein breites Maß an Erfahrung und Interessen vertreten.“
Erich Stather, Staatssekretär im Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fügte hinzu:
„Die Teilnahme aller Stakeholder und Akteure ist unerlässlich, um
zu konkreten Ergebnissen für die Konferenz zu kommen.“
Im Laufe der beiden folgenden Tagen äußerten die Mitglieder von Regierungen, internationalen Organisationen,
Nichtregierungsorganisationen sowie aus Wissenschaft und
Privatwirtschaft ihre Erwartungen, die sie an die Konferenz im
Juni 2004 stellen, und diskutierten die Themen, die auf der
renewables 2004 angesprochen werden sollen.
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Empfang durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, Bärbel Dieckmann
Foto: Gloger/JOKER |
Manfred Konukiewitz (BMZ) und Norbert Gorißen (BMU) stellten
dem ISC eine erste Liste von Themenvorschlägen vor. Auf Basis
dieses „thematischen Menüs“ waren die Mitgliedern aufgefordert zu
sagen, welche Themen aus ihrer Sichtweise im Fokus der Konferenz
stehen und was die Hauptergebnisse sein sollten.
Als die beiden Vorsitzenden des ISC, Rainer Hinrichs-Rahlwes (BMU)
und Michael Hofmann (BMZ) am späten Nachmittag des 12. Juni das
Ende des ersten Treffens einläuteten, waren vier Aspekte besonders
deutlich geworden:
- renewables 2004 soll kein einmaliges Ereignis bleiben,
sondern der Beginn eines fortlaufenden Prozesses,
- die Aufmerksamkeit soll vor allem darauf gelenkt werden,
dass Marktbarrieren aufgehoben werden können, indem einerseits
Marktchancen für erneuerbare Energien eröffnet und andererseits
förderliche politische Rahmenbedingungen geschaffen werden,
- der Aufbau von Fähigkeiten und Institutionen (Capacity and
Institution Building) soll ein weiteres Kernthema der Konferenz
werden,
- zur Formulierung von Ausbauzielen für erneuerbare Energien
empfahlen die ISC-Mitglieder eindringlich, nicht den Eindruck zu
erwecken, renewables 2004 wolle globale Ziele oder Zeitpläne
durchsetzen im sinne eines „top-down-approaches“). Stattdessen solle die Konferenz
diejenigen Länder oder Akteure in einem ”bottom-up-approach”
unterstützen, die eine progressive Rolle einnehmen und weiter
voranschreiten wollen.
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Bärbel Dieckmann, Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, im Gespräch mit Tsutomu Higuchi, Japan
Foto: Gloger/JOKER |
Am Ende des ersten ISC-Treffens dankten die Mitglieder den
Veranstaltern für die gute Organisation des Treffens. „Die
Diskussion in diesem Kreis war vielfach fruchtbarer als auf manch
anderen Treffen“, fasste ein Teilnehmer zusammen.
Das zweite ISC-Treffen wird voraussichtlich am 15. und 16.
Dezember wiederum in Deutschland stattfinden.